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Die 9 häufigsten Fehler bei dem Privatverkauf Ihrer Immobilie

 

Mangelnde Planung

Häufig werden private Immobilienverkäufe überstürzt begonnen. Eigentümer machen sich dann nur wenige Gedanken über den eigentlichen Verkaufsprozess bevor sie ihre eigene Immobilie an den Markt bringen. Vermeiden Sie es daher „einfach mal zu versuchen“, sondern planen Sie den Verkauf Schritt für Schritt:

  • Bis wann soll der Verkauf abgeschossen sein?
  • Wie setzte ich den Kaufpreis an?
  • Welche Unterlagen benötige ich?
  • Wann soll der Kaufpreis bezahlt sein?
  • Sind noch Pfandfreigaben einzuholen?
  • Wann soll die Immobilie übergeben werden?

 

Falscher Verkaufspreis

Wenn der Preis zu hoch liegt, werden ernsthafte Kaufinteressenten abgeschreckt, liegt der Preis zu niedrig, verschenken Sie als Verkäufer bares Geld. Sie glauben den Verkaufspreis Ihrer Immobilie zu kennen, weil ein Haus in der Nachbarschaft vor kurzem verkauft wurde? Vorsicht! Wir wissen, dass die emotionale Bindung an das eigene Heim eine objektive Bewertung und die Festlegung des Preises beeinflusst. Denn auch vermeintlich kleine Details können große Auswirkungen auf den Preis der Immobilie haben.

 

Unabhängigkeit schafft Vertrauen

Wenn es um den Kauf oder Verkauf einer Immobilie geht, sind sich viele nicht sicher, ob der Preis für das Objekt stimmt. Oft schneiden Wunschvorstellung und Realität auseinander. Dabei verunsichern sich Kauf- und Verkaufspartei gegenseitig, um jeweils den bestmöglichen Preis für sich herauszuholen. Der Immobilienmakler fungiert im Rahmen des Prozesses als neutrale Partei. Er kann mit dem Verkäufer oder Käufer seine realistische Einschätzung teilen und einen angemessenen Preis aushandeln. Das schafft auf Käuferseite Vertrauen für den marktgerechte Kaufpreis, mit dem am Ende sowohl Käufer als auch Verkäufer zufrieden sein können.

 

Fehlende Unterlagen

Selbstverständlich möchte man sich als Kaufinteressent so genau wie möglich über die Immobilie informieren, bevor ein Entschluss zum Kauf gefasst werden soll. Als Verkäufer ist also sicherzustellen, alle nötigen Unterlagen bereitzuhalten, um beispielsweise im Verhandlungsgespräch auf jede Frage eine Antwort geben zu können.

 

Finanzierung des Käufers

So gut wie jeder Käufer benötigen zum Kauf der Immobilie eine Bankenfinanzierung. Für die Finanzierungszusage benötigt die Bank diverse Unterlagen zu der Immobilie. Diese müssen zusammengestellt und richtig aufbereitet für die Bank zur Verfügung stehen. Je besser die Unterlagen desto eher ist die Bank bereit eine schriftliche Finanzierungsbestätigung auszustellen.

 

Schlechte Präsentation

Für den richtigen Verkauf wird ein hochwertiges Exposé benötigt. Beispielsweise werden oft schlecht belichtete Bilder, nicht ansprechende Texte, keine Ausrichtung auf die Zielgruppe der Immobilie und schlecht aufbereitete Grundrisse verwendet. Erstellen Sie auch ein aussagekräftiges Exposé! Es sollte von der Gestaltung dem Wert Ihres Hauses angemessen sein. Vermeiden „zusammenkopierte“ Unterlagen.

 

Kein Werbebudget

Um Kosten zu sparen, wird oft nur ein Inserat in der Zeitung aufgegeben oder nur eine Anzeige auf einem Internetportal veröffentlicht. So wird nur ein Teil der potenziellen Käufer erreicht und gegebenenfalls erst später oder zu einem schlechteren Preis der passende Käufer gefunden.

 

Sie sind nicht verhandlungsbereit

Als Eigentümer wollen Sie Ihre Immobilie selbstverständlich zum bestmöglichen Preis verkaufen und der emotionale Wert ist hoch, besonders wenn Sie ein Haus verkaufen möchten, wo Sie viel Zeit, Arbeit und Liebe hinein investiert haben und dort eine Menge schöne Erinnerungen mit Ihr verbunden haben. Dem gegenüber steht aber ein Käufer, welcher am glücklichsten ist, wenn er am Ende des Verhandlungsprozesses diese Immobilie als „neues zu Hause“ nennen kann. Daher ist es durchaus ratsam sich auf Verhandlungen einzulassen und behutsam zu entscheiden wann Sie Interessenten entgegenkommen wollen. Streiten Sie jede Preisminderung ab, werden Sie in der Regel keinen zeitnahen Hausverkauf erreichen können. Um geistesgegenwärtig in den Preisverhandlungen zu agieren, bietet es sich an folgende Dinge in Betracht zu ziehen:

  • Eine logische Preisstrategie
  • Schlagfertige Argumente für die eigene Preisvorstellung

Verbauen Sie sich Ihren Verhandlungserfolg nicht durch Sturheit. Oftmals ist es auch möglich, dass spezifische Klauseln im Kaufvertrag den Kaufpreis noch steigern können.

 

Übersehene Mängel im Kaufvertrag

Der Notartermin die letzte Möglichkeit den Kauf zu koordinieren und die eigenen Vorstellungen durchzusetzen, hier ist es sehr wichtig sich gründlich vorzubereiten. Beim Hausverkauf gibt es einige rechtliche Nebenbestimmungen, die für Eigentümer oftmals ungeahnte Konsequenzen haben. Daher ist es ratsam vor dem Termin den Kaufvertrag genaustens zu prüfen und während der Verlesung besonders aufmerksam zuzuhören. Es ist weiterhin möglich, während der Verlesung durch den Notar, jederzeit zu unterbrechen und Fragen zu einzelnen Paragrafen zu stellen. Machen Sie, wenn nötig, unbedingt von diesem Recht Gebrauch.

 Ein Makler würde vor dem Notartermin den Kaufvertrag Korrektur lesen und Ihnen Verbesserungsvorschläge machen. Zwar beglaubigt der Notar Ihren Kaufvertrag und prüft ihn auf juristische Korrektheit, er führt jedoch keine inhaltlichen Korrekturen oder Ergänzungen durch und berät Sie auch nicht bei Ihrem Immobilienverkauf.